Engagementberatung Ehrenamt - Freiwilligendienste
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Häufig gestellte FragenBei der Hausaufgabenhilfe kann ich meine Kompetenzen einbringen. (c) Katholische Nachrichtenagentur / Deutscher Caritasverband |
Wenn Sie sich ehrenamtlich oder freiwillig engagieren wollen, brauchen Sie Zeit. Zeit, die Sie nicht für Hobby, Beruf oder Familie verwenden können. Deshalb werden Sie sich möglicherweise fragen:
Was bringt mir ein freiwilliges Engagement?
Welche Aufgabe passt für mich?
Kann ich ehrenamtlich tätig werden, wenn ich arbeitslos bin?
Spaß und Erfüllung
Freiwillig etwas für andere tun – das macht Laune. Vor allem, wenn es im Team passiert. Egal in welchem Bereich der Caritas Sie sich engagieren: Ihre Aufgabe macht Sinn. Sie bewegen sich und andere und setzen damit ein starkes Zeichen der Solidarität. Auch wenn Sie bei Ihrer Tätigkeit immer wieder auf Herausforderungen stoßen: Leistungsdruck und Stress haben hier nichts zu suchen.
Weitblick und Entwicklung
Mit Ihrem Engagement sind sie mitten drin, statt außen vor. Sie erleben wie es Menschen geht, die Hilfe benötigen. Das ist nicht immer einfach, doch es öffnet Ihnen Perspektiven und prägt das Miteinander in unserer Gesellschaft. Sie schauen nicht mehr weg, sondern packen mit an. Dabei werden Sie viel lernen, neue Fähigkeiten entdecken und sich persönlich weiter entwickeln. Die Caritas unterstützt Sie dabei mit Fortbildungen, die Ihnen vielleicht auch bei Ihrer beruflichen Zukunft helfen.
Neue Freundschaften
Bei der Caritas haben Sie es immer mit Menschen zu tun. Sie lernen andere Ehrenamtliche kennen, denen die Welt um sie herum ebenfalls nicht egal ist. Sie arbeiten eng mit Fachleuten der Caritas zusammen, von deren Know-how Sie profitieren können. Doch die meiste Zeit werden Sie mit den Menschen zusammen sein, für die Sie sich engagieren. Diese werden Sie zum Lachen, Staunen, Nachdenken und manchmal auch zum Weinen bringen. Es sind Menschen, die sich freuen, dass Sie Zeit mit ihnen verbringen
Verantwortung und Kreativität
Viele Angebote der Caritas erhalten durch den Einsatz von Freiwilligen eine besondere Qualität. Reine Handlanger sind hier nicht gefragt. Es gilt: Haben Sie sich für eine Aufgabe entschieden, sind Sie gefordert. Übernehmen Sie Verantwortung für diesen Bereich und bringen Sie sich mit Ihren Ideen und Kompetenzen ein.
Aufgaben für Freiwillige innerhalb der Caritas gibt es viele. Mit anderen die Bühne für das Fest des Seniorenzentrums aufbauen, als Pate einen Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützen, Patienten im Krankenhaus besuchen oder als ehrenamtlicher Vorstand die Geschäfte des Ortsverbandes mit gestalten, … Vieles ist möglich und jeder noch so kleine Einsatz hilft direkt oder indirekt Menschen in Not. zum Beispiel Kindern, Flüchtlingen, Menschen mit Behinderungen oder Suchtproblemen, obdachlosen oder verschuldeten Personen.
Wie und für wen Sie sich engagieren, hängt von Ihren Vorstellungen, Zielen, Kompetenzen und zeitlichen Ressourcen ab. Und von dem, was Ihnen die Einrichtungen und Verbände anbieten können.
Die Caritas bietet unterschiedliche Möglichkeiten, sich freiwillig zu engagieren: Zum Beispiel in den regulären Aufgaben einer der rund 25.000 Einrichtungen wie zum Beispiel Altenheimen, Beratungsstellen oder Sozialstationen. Außerdem gibt es Projekte, die von Verbänden oder Einrichtungen initiiert werden und zeitlich begrenzt sind. Darüber hinaus können Sie sich in Selbsthilfegruppen und in die Caritas-Arbeit der Pfarrgemeinden einbringen. Diese ist organisiert in den
Caritas-Konferenzen-Deutschlands, dem Netzwerk von Ehrenamtlichen in der Caritas.
Ihre freiwillige Tätigkeit soll Spaß machen und nicht überfordern. Das gelingt, wenn Sie Ihre Stärken und Interessen einbringen und Ihr Engagement daran ausrichten. Lösen Sie sich dabei von den Leistungsvorstellungen der Arbeitswelt. In der Freiwilligenarbeit sind oft andere Fähigkeiten gefragt: zuhören, spielen, übersetzen, malen, trösten, Musik machen, Geschichten erzählen, …
Beim Ehrenamt kann jeder seine Fähigkeiten einbringen. Orientieren Sie sich bei der Wahl Ihres Engagements an dem, was Sie können und was Sie interessiert. Seien Sie mutig und probieren Sie aus, worauf Sie Lust haben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen unterstützen Sie dabei. Wenn Sie unsicher sind, was zu Ihnen passt, lassen Sie sich in einem Freiwilligen-Zentrum oder direkt bei einer Einrichtung beraten. Klarheit verschaffen auch Schnuppertage, an denen Sie das mögliche Arbeitsfeld kennen lernen können.
Möglichkeit 1: Suchen Sie in unserer bundesweiten
Ehrenamtsbörse nach aktuellen Angeboten der Einrichtungen und Dienste in Ihrer Nähe. Wenden Sie sich direkt an die dort angegebene Kontaktperson, mit der Sie alle Fragen klären können.
Möglichkeit 2: Nicht alle Stellen für Freiwillige werden im Internet veröffentlicht. Deshalb können Sie auch in einer
Caritas-Einrichtung Ihrer Wahl nachfragen, ob diese eine Aufgabe für Sie hat.
Möglichkeit 3: Nutzen Sie den Service der
Freiwilligen-Zentren der Caritas oder weiteren Caritas-Beratungsstellen zum freiwilligen Engagement. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie unverbindlich und kostenlos – auch wenn Sie sich unsicher sind, welcher Bereich für Sie in Frage kommt. Sie geben Ihnen außerdem eine Orientierung über das Angebot für Freiwillige in Ihrer Region und vermitteln Ihnen einen Erstkontakt.
Möglichkeit 4: Für das Freiwillige Soziale Jahr wenden Sie sich direkt an die Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres. Eine Adress-Liste von Trägern finden Sie auf den Internetseiten der
Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligendienste.
Diese Frage beantworten Sie ganz individuell: Das freiwillige Engagement richtet sich nach Ihren zeitlichen Kapazitäten und individuellen Interessen. Es gibt Freiwillige, die nur einmal im Jahr an der Kaffeetheke des Kindergartenfestes helfen. Andere begleiten einen Bewohner eines Altenheimes bis zu dessen Tod oder sie besuchen über Jahre hinweg an Krebs erkrankte Frauen einer Klinik.
Einmalig, kurz-, mittel-, langfristig oder für die Dauer eines Projektes – wichtig ist, dass Sie sich mit den Verantwortlichen der Einrichtung oder dem Verband absprechen. Das gilt auch, wenn Sie Ihr Engagement beenden wollen.
Bei Ihrem freiwilligen Engagement geht es nicht um Leistung. Wie sollte man auch messen, wie gut Sie zum Beispiel Kindern eine Geschichte vorlesen? Wichtig ist, dass Sie Ihre Aufgabe gern machen. Das kann sich mit der Zeit ändern. Vielleicht haben sich Ihre Interessen geändert, Sie wollen etwas Neues ausprobieren oder fühlen sich überfordert. Ist dies der Fall, sollten Sie reagieren. Reden Sie mit anderen Ehrenamtlichen und Ihren Ansprechpartnern in der Einrichtung über die Situation. Suchen Sie gemeinsam nach Lösungen.
Wichtig ist, dass Sie die Spielregeln einhalten, die in Ihrer Einrichtung für ehrenamtliches Engagement gelten. Hierzu gehören der Datenschutz und die Schweigepflicht. Der sorgfältige Umgang mit anvertrautem Geld, Schlüsseln, Dokumenten, Vollmachten und ähnlichem ist selbstverständlich.
Eine ehrenamtliche Tätigkeit erfolgt freiwillig und unentgeltlich. Sie ist kein verstecktes Erwerbsarbeitsverhältnis und kann jederzeit beendet werden. Ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld bleibt bestehen. Der Einstieg in einen Beruf hat allerdings Vorrang vor einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Deshalb müssen Sie der Agentur für Arbeit einen ehrenamtlichen Einsatz mit mehr als 15 Stunden pro Woche melden.
Die Experten vieler Freiwilligen-Zentren und Beratungsstellen "Ehrenamt, Freiwilligendienste" geben Ihnen über die Engagement-Online-Beratung gerne individuell Antwort. Klicken Sie dazu auf folgenden Button:
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