Engagementberatung Ehrenamt - Freiwilligendienste
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BundesfreiwilligendienstBundesfreiwilligendienst statt Zivildienst
Ab Juli 2011 gibt es keinen Zivildienst mehr. Der Grund: Die Bundeswehr soll zu einer Freiwilligenarmee umgebaut werden. Die allgemeine Wehrpflicht wird deshalb ausgesetzt, Wehrdienst und Zivildienst entfallen. Wer sich über einen längeren Zeitraum freiwillig in einer sozialen Einrichtung engagieren will, kann ab Sommer 2011 einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolvieren.
Details zum Bundefreiwilligendienst finden Sie auf folgenden Webseiten:
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Alle bisher anerkannten Zivildienstplätze sind auch als Einsatzplätze für den Bundesfreiwilligendienst anerkannt. Wer an einem Bundesfreiwilligendienst interessiert ist, kann sich deshalb an die Stellen wenden, die bislang für die Vermittlung von Zivildienstplätzen zuständig waren: die Zivildienst-Verwaltungsstellen in den Diözesen. Die Adressen der Stellen finden Sie auf der
Übersichtskarte.
Nur noch bis zum 30. Juni 2011 und ausschließlich auf freiwilliger Grundlage können die letzten Zivildienstpflichtigen ihren Dienst antreten. Dann ist Schluss! Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht ist auch das faktische Ende des Zivildienstes verbunden.
Obwohl der Zivildienst als staatlicher Pflichtdienst einen Zwangscharakter hatte, haben durch ihn viele profitiert:
Und damit soll jetzt Schluss sein? Nein, denn der Bundesfreiwilligendienst soll die Auswirkungen des Endes des Zivildienstes abfedern und für einen möglichst nahtlosen Übergang sorgen. Er bietet die Grundlage, dass die oben beschriebenen positiven Funktionen und Wirkungen auch künftig erhalten bleiben!