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Bildcollage von Freiwilligen im Einsatz
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Bundesfreiwilligendienst

Bundesfreiwilligendienst statt Zivildienst

Ab Juli 2011 gibt es keinen Zivildienst mehr. Der Grund: Die Bundeswehr soll zu einer Freiwilligenarmee umgebaut werden. Die allgemeine Wehrpflicht wird deshalb ausgesetzt, Wehrdienst und Zivildienst entfallen. Wer sich über einen längeren Zeitraum freiwillig in einer sozialen Einrichtung engagieren will, kann ab Sommer 2011 einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolvieren.

 

Fakten zum Bundesfreiwilligendienst

  • steht Männern und Frauen offen,
  • ist unabhängig vom Alter (frühester Einstieg mit 15 oder 16 Jahren nach Ende der Vollzeitschulpflicht),
  • läuft parallel zu den bewährten Jugendfreiwilligendiensten des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ),
  • ermöglicht einen Einblick in soziale Arbeitsfelder,
  • dauert in der Regel zwölf Monate, maximal 18 Monate,
  • bietet die Möglichkeit zur pesönlichen Weiterentwicklung.

Details zum Bundefreiwilligendienst finden Sie auf folgenden Webseiten:

Symbol für externen LinkBundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben 

Symbol für externen LinkBundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Bewerbungen für einen Bundefreiwilligendienst

Alle bisher anerkannten Zivildienstplätze sind auch als Einsatzplätze für den Bundesfreiwilligendienst anerkannt. Wer an einem Bundesfreiwilligendienst interessiert ist, kann sich deshalb an die Stellen wenden, die bislang für die Vermittlung von Zivildienstplätzen zuständig waren: die Zivildienst-Verwaltungsstellen in den Diözesen. Die Adressen der Stellen finden Sie auf der Symbol für externen LinkÜbersichtskarte.

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Zivildienst ade

Nur noch bis zum 30. Juni 2011 und ausschließlich auf freiwilliger Grundlage können die letzten Zivildienstpflichtigen ihren Dienst antreten. Dann ist Schluss! Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht ist auch das faktische Ende des Zivildienstes verbunden.

Obwohl der Zivildienst als staatlicher Pflichtdienst einen Zwangscharakter hatte, haben durch ihn viele profitiert: 

  • Junge Männer haben im Zivildienst als Lerndienst auf besondere Weise Kompetenzen erwerben können 
  • Junge Männer sind mit dem Sozialen in Berührung gekommen 
  • Junge Männer sind durch ihre Berufswahl in bislang weiblich dominierte Bereiche eingedrungen 
  • Diensten und Einrichtungen waren Zivildienstleistende verlässliche und hochmotivierte Mitarbeiter auf Zeit, die auch das gewisse Plus an Qualität mitgebracht haben 
  • Hilfebedürftige haben die kompetente und freundliche Unterstützung durch Zivildienstleistende schätzen gelernt

Und damit soll jetzt Schluss sein? Nein, denn der Bundesfreiwilligendienst soll die Auswirkungen des Endes des Zivildienstes abfedern und für einen möglichst nahtlosen Übergang sorgen. Er bietet die Grundlage, dass die oben beschriebenen positiven Funktionen und Wirkungen auch künftig erhalten bleiben!

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