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Literaturtipps Buchstabe M

Medienerziehung

Eltern

Das Kind und der Computer
J. Retschitzki / J.-L. Gurtner

Hans Huber Verlag 1997
Der Computer ist allgegenwärtig, der Umgang mit ihm verändert unser gesamtes Leben - vor allem auch das unserer Kinder, jetzt und künftig noch mehr. Dieses Buch setzt sich mit den Chancen und Risiken auseinander und liefert die dazu notwendigen Informationen.

Computerspiele - Spielespaß ohne Risiko
Hinweise und Empfehlungen

Bundesministerim für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

Search&Play Plus -
Interaktive Datenbank für Computerspiele

Bundeszentrale für Politische Bildung
Berliner Freiheit 7
53111 Bonn

Förderung kindlicher Medienkompetenz durch die Eltern
Wolfgang Burkhardt

Leske und Budrich, Opladen 2001

Forum Medienethik 1 / 2000
Wissen, Spielen, Unterhalten -Einblicke in multimediale Welten

KopädVerlag München 2000

Computer im Kindergarten.
Was Kinder am Computer spannend finden und wie ErzieherInnen damit umgehen können
Hans-Jörg Palme

Don Bosco Verlag, München 1999

CD-ROM:
Thomas Feibels Großer Kindergarten Software Ratgeber 2000
Thomas Feibels Großer Lernsoftware-Ratgeber

Verlag Digital Publishing, 2000

 

 

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Mißbrauch und Mißhandlung

Eltern

Ohne falsche Scham
Caren Adams, Jennifer Fay

Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 1989
Die meisten Fälle von sexuellem Missbrauch finden - entgegen einem weitverbreiteten Mythos von fremden Täter im Bekannten- und Familienkreis statt. Diesen Realitäten können Eltern angemessen dadurch begegnen, indem sie eigene Hemmungen abbauen und durch offene Gespräche - ohne falsche Scham - das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, "nein" zu sagen, bei ihren Töchtern und Söhnen stärken. Dieser aufklärende und sensibel geschriebene Ratgeber will Eltern hierbei Hilfestellung leisten und so zum Schutz ihrer Kinder vor sexuellem Missbrauch beitragen.

Kindesmisshandlung Erkennen und Helfen
Eine praktische Anleitung

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
53175 Bonn
Das Buch definiert zu erst einmal den Begriff "Kindesmisshandlung". Anschließend werden verschiedene Fragestellungen zum Thema Missbrauch behandelt, und schließlich werden Gesichtspunkte und Möglichkeiten des Eingreifens dargestellt. Im Anhang befindet sich noch Programme zur Fortbildung, rechtliche Bestimmungen, Arbeitsanweisungen, Presseberichte, Literaturhinweise und die Adressenliste der Kinderschutz-Zentren

Kinder stark machen - sexuellem Missbrauch vorbeugen
Arbeitskreis Neue Erziehung e.V.

Boppstr. 10
10967 Berlin
Die Broschüre gibt erste Anregungen, was Eltern für ihre/mit ihren Kinder(n) tun können, damit sie nicht Opfer sexuellen Missbrauchs werden. Außerdem enthält sie überregionale Kontaktadressen und erklärt, wo man Rat und Hilfe finden kann.

Auch Indianer kennen Schmerz
Sexuelle Gewalt gegen Jungen
Ein Handbuch von Dirk Bange und Ursula Enders

Verlag Kiepenheuer und Witsch
Hilfen für betroffene Jungen und Männer, der aktuelle Forschungsstand, Täter und Täterinnen, Mißbrauch in Institutionen, vom Jungen zum Mann, Pädophilie
Ein Handbuch für alle, die mit Jungen und Männern leben und arbeiten.

Zieh dich schon mal aus, ich hol inzwischen den Stock
Anne Karedig

Erfahrungsbericht Fischer Taschenbuchverlag 1990
In diesem Buch verarbeitet die Autorin ihre eigenen Erlebnisse, die sie als Kind mit ihrem Vater machen musste.

Kinder und Jugendliche

Messer aus Papier
Marc Talbert

Gulliver Taschenbuch 197
Beltz Verlag 1995
Ein Buch, das von einer besonderen Kinderfreundschaft erzählt und das niemanden verteufelt und nichts beschönigt. Ein äußerst spannender Roman, der glaubwürdig eine kindliche Notsituation beschreibt und mögliche Lösungen aufzeigt.
Ab 12 Jahre

Wirklich nichts passiert?
Stefan Gemmel

Verlag Dürr und Kessler, Köln
Ein Buch, dass sich mit den Folgen des sexuellen Missbrauchs auseinandersetzt. Es will mögliche Hilfen aufzeigen und Mut machen.
Für Jugendliche

Gute Nacht, Zuckerpüppchen
Heidi Hassenmüller

Rowohlt Taschenbuch Verlag 1992
Die Geschichte des Mädchens Gaby, das viele Jahre hindurch sexuell missbraucht wurde, hat die Autorin selbst durchlebt. Geschrieben für alle Mädchen die in der gleichen ausweglosen Situation sind.
Jugendliche

Heimlich ist mir unheimlich
Oralee Wachter

Donna Vita, Berlin 1993
Umarmen und umarmt werden, berühren und berührt werden ist schön. Und wenn es gegen den Willen des Kindes geschieht? Wenn Berührungen, die sonst Wärme und Zuneigung ausdrücken, da Kind plötzlich unsicher machen und erschrecken? Auch das gibt es. Oralee Wachter gibt in ihren vier Geschichten zum Vorlesen solche Situationen wieder und bietet mögliche Lösungen an. Das Buch beschäftigt sich dabei mit sexuellen Übergriffen sowohl auf Mädchen als auch auf Jungen und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für das Gespräch mit ihnen.

Küssen nicht erlaubt
Petra Mönter, Sabine Wiemers

Kerle Verlag
Ab 4 Jahren
Lena hat es wirklich satt. Alle Tanten und Onkel wollen sie zur Begrüßung immer abküssen. Das kann Lena überhaupt nicht leiden. Was soll sie nur tun? Ein wichtiges Anliegen, verpackt in einer einfachen und pfiffigen Geschichte.

Kein Küsschen auf Kommando
Marion Mebes

Ab 4 Jahren
Donna Vita, Berlin
Dass Küsse schöne, komische und schlechte Gefühle machen können, wissen Mädchen und Jungen. In diesem Malbuch wird ihnen gezeigt, dass sie sich gegen komische und eklige Küsse wehren dürfen, NEIN sagen dürfen.

Kein Anfassen auf Kommando
Marion Mebes

Ab 4 Jahren
Donna Vita, Berlin
Im diesem Kindermalbuch geht es wieder um Gefühle. Diesmal um solche, die durch Anfassen entstehen. Wir haben Bilder und Geschichten darüber gemacht. Auch mit diesem Kindermalbuch wollen wir Mädchen und Jungen darin bestärken, ihrem Gefühl zu vertrauen.

Das große und das kleine NEIN
Gisela Braun

Ab 4 Jahren
Verlag an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr 1991
Wir Kinder haben's manchmal ganz schön schwer mit den Erwachsenen! Sie fragen, ob sie irgendetwas dürfen, du sagst höflich und leise Nein, und was passiert ...? Sie hören gar nicht hin und machen es trotzdem. Da musst du schon mal deutlich werden. Ich war sogar richtig laut und das hat prima geklappt.

Adeli-Sofi
Björn Graf von Rosen

Verlag Pro Juventute, Zürich 1987
In der Form eines Märchens soll kleinen Kindern spielerisch gezeigt werden, dass sie das Recht haben, NEIN zu sagen, wenn sie etwas nicht wollen. Und mit diesem NEIN kann sich die Heldin des Buches, die kleine Adeli-Sofi auch durchsetzen und ihre Position erfolgreich vertreten. Ihr Beispiel soll, die jüngsten Leser oder Zuhörer bestärken es Adeli-Sofi gleichzutun.

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